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Nachhaltige Impulse

«Velos für Afrika» setzt nachhaltige Impulse. Das Engagement der Recycling-Werkstätten Gump- & Drahtesel verbessert die Ökobilanz, fördert die Mikroökonomie und ermöglicht die berufliche und soziale Integration.

 > Sammeln. Die Recycling-Werkstätten Gump- & Drahtesel sammeln selbst und in Kooperation mit Partnerbetrieben schweizweit nicht mehr genutzte Velos für den Export als aufbereitete Recycling-Velos oder als Velo-Ersatzteile nach Afrika.

> Aufbereiten. Die gesammelten Velos werden im Gump- & Drahtesel und von lizenzierten Partnerbetrieben für den Export oder die Ersatzteil-Sicherung sortiert und nach klaren Regeln und Qualitätsstandards aufbereitet. 

> Arbeit im Norden. Die Velos für Afrika werden in den «Velos für Afrika»-Velowerkstätten von Gump- & Drahtesel wie auch in den Werkstätten der Partnerorganisationen in der Schweiz von Menschen ohne Erwerbsarbeit oder in sozialer oder gesundheitlicher Notlage aufbereitet. Sie werden an Arbeitsplätzen im zweiten Arbeitsmarkt von Fachleuten betreut und begleitet. 

> Wertschöpfungskette im Süden. Gump- & Drahtesel und «Velos für Afrika» setzen sich operativ und finanziell dafür ein, dass nicht nur Velos nach Afrika exportiert werden, sondern dort auch mit Partnerorganisationen im Norden wie vor Ort im Süden eine Wertschöpfungskette aufgebaut werden kann. Mit Lehrwerkstätten, Werkstätten und Produktionsstätten für Velos und andere Transportmittel auf Velobasis, speziell auch Transportmittel für Behinderte.

> Massgebende Kriterien eines Partnerprofils im Süden:
> ortsansässig und eigeninitiativ
> Non-Profit-Organisation, Schule oder KMU-Betrieb
> Erfahrung in Entwicklungszusammenarbeit oder (bei Neuaufbau) angemessen qualifiziert
> gewährleistet, dass insbesondere Personen aus den unteren und mittleren Einkommensschichten Velos erwerben können
> gewährleistet, dass der Unterhalt der Velos möglich ist
> wählt Velos aus, welche den örtlichen Strassenverhältnissen und Reparaturmöglichkeiten angepasst sind
> gefährdet keine bestehenden Arbeitsplätze, sondern baut neue auf
> garantiert faire, angemessene Anstellungsbedingungen
> verfügt über Möglichkeiten zur Finanzierung der Velolieferungen durch eigene oder Drittressourcen
> stellt Ansprechperson mit Entscheidungskompetenzen bezüglich Velolieferungen
> verfügt über Zugang zu Kommunikationsmitteln wie Telefon, Fax, E-Mail
> verfügt über Perspektiven zur eigenständigen Weiterentwicklung, um langfristig eine einseitige Abhängigkeit zu vermeiden

> Reinerlös aus Zusatznutzen. Ein kleiner Teil der gesammelten Velos kann für den Schweizer Markt oder als Ersatzteile verwendet werden. Der allfällige Reinerlös aus diesen Aktivitäten in der Schweiz fliesst zweckgebunden in das Projekt «Velos für Afrika» bzw. in den Spezialfonds für Entwicklungszusammenarbeit der Stiftung für soziale Innovation als Trägerin der Recycling-Werkstätten Gump- & Drahtesel. Das gilt grundsätzlich für den Reinerlös aus allen Aktivitäten von «Velos für Afrika».

> Nachhaltiges Wachstum. Es geht nicht darum, möglichst viele Velos nach Afrika zu verschiffen, sondern möglichst viele in guter und den Bedürfnissen der Menschen in Afrika angepasster Qualität zu liefern. Die Velos sollen in Afrika zudem bei verlässlichen  Partnerinnen und Partnerorganisationen platziert und dort nicht nur als Transportmittel eingesetzt werden, sondern auch mit neuen Arbeitsplätzen, Werkstätten und Entwicklungsmöglichkeiten Mehrwert generieren.

> Verlässliche Handelspartner. Gump- & Drahtesel und «Velos für Afrika» bemühen sich, die bestehenden Kooperationen mit Partnerorganisationen in der Entwicklungszusammenarbeit auszubauen oder Projekte mit neuen PartnerInnen in diesem Bereich zu finden und zu entwickeln.

> Verkauf und Vertrieb. Der Gump- & Drahtesel organisiert und betreut den Export mit «Velos für Afrika» zentral. Die Partnerorganisationen liefern die Velos im Sammelzustand oder nach Absprache aufbereitet zu oder verladen sie auch direkt in die Container.

> Ein Qualitätslabel. Der Gump- & Drahtesel betreibt und betreut die geschützte Marke «Velos für Afrika» mit Marketing- und Kommunikationsmassnahmen, in die die langjährigen ProjektpartnerInnen eingebunden werden. Zu diesem Zweck wird eine Marketing-, Kommunikations- und Fundraising-Strategie umgesetzt. «Velos für Afrika»-BotschafterInnen aus Kultur, Sport, Politik und Gesellschaft begleiten das Projekt. Sie dienen der vertrauensbildenden Kommunikation und erfolgreichen Mittelbeschaffung.

 
 
 
 
 
     
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